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SPD-Fraktion tritt für Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ein – nicht nur darüber reden, sondern auch machen!

In der Politik werden gern die Sonntagsreden darüber gehalten, wie wichtig doch die Bildung für unsere Kinder und Jugendlichen ist und dass wir sie auch an (politischen) Entscheidungen teilhaben lassen müssen.

In der jüngsten Schulträgerausschusssitzung der VG hat die SPD-Fraktion darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, auch die Schülerinnen und Schüler an unseren Schulen zu beteiligen und vom Reden ins Tun zu kommen. In der Sitzung wurden verschiedene Baumaßnahmen vorgestellt, so auch die Neugestaltung der Flure. Auf Nachfrage wurde ausgeführt, dass das Architektenbüro und auch die Lehrerinnen und Lehrer in den Gestaltungsprozess eingebunden waren. Das ist schon einmal gut, leider fehlte von der Teilhabe der Schülerinnen und Schüler jede Spur. Die Verwaltung will diese Anregung der SPD nun aufnehmen und nachjustieren. SPD-Fraktionsvorsitzender, Karsten Lucke, dazu: „Bei Jugendbeteiligung ist es leider immer noch so, dass man die Erwachsenenwelt daran erinnern muss, dass Kinder und Jugendliche, gerade auch in den Bereichen, in denen sie direkt betroffen sind, fantastische Ideen haben und ganz nebenbei, die kosten nicht einmal etwas!“

Auch beim Thema Vandalismus in Bezug auf die Schultoiletten kam das Thema zum Tragen. Wie durch Nachfragen der SPD im Ausschuss öffentlich wurde, gibt die VG mindestens einen mittleren fünfstelligen Betrag für die Reparatur und Pflege der Toilettenanlagen aus – jedes Jahr. Auch hier können sich zwei Konzepte entgegenstehen: Toiletten abschließen, Schüler mit Transpondern ausstatten, Kameras installieren oder eben den Weg gehen und auch die Toiletten selbst mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsam gestalten, Verantwortung übertagen und es zu ihrem Ort machen, statt mit Druck und Strafe zu operieren, was nachweislich seit Jahrzehnten nicht zum Erfolg führt. Auch hier hat sich die SPD für einen partizipativen Ansatz stark gemacht, SPD-Ausschussmitglied Björn Scheyer, regte an, auch hier die Beteiligung der Jugendlichen einzuplanen. Warten wir ab, was die Verantwortlichen aus der Situation machen, neue Wege und Konzepte liegen jetzt auf dem Tisch und können konkret ausprobiert werden – vielleicht kommen wir ja so gemeinsam zum Erfolg.

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